Beeren und Früchte

Ein Korb voll Aromen

Wären Beeren und Früchte wie Zitronen und Limetten, Erdbeeren und Preiselbeeren nicht, so hätten wir heute keine solche Freude am Gin und seinem Variantenreichtum. Denn immerhin waren es Zitrusfrüchte und Co., die eine neue Ära einleiteten und Gin weg vom Wacholder dirigierten. Neben wacholderbetonten Gins sind es vor allem die Zitrusfrüchte, die als Klassiker geführt werden und auf der Beliebtheitsskala ganz oben stehen.

Und andersherum: ohne die Beere gäbe es überhaupt keinen Gin! Denn was ist der Wacholder anderes? Er ist und bleibt die Nummer 1 unter den Botanicals und versteht es gekonnt, andere Früchte mit einzubinden, die teils aus heimatlichen und teils aus exotisch anmutenden Regionen stammen. Sie vereinen wie im  Falle des Monkey 47 Gins und seinen Preiselbeeren sämtliche Geschmäcker zu einem harmonischen Ganzen und sorgen wie im Falle der Sikkim Gins für wahre Fruchtexplosionen.

Die Früchte zählen mit zu den spannendsten Ingredienzen eines Gins. Was sich hier alles wiederfindet, lässt sich unten folgend unserem Botanical-Lexikon entnehmen.

 

Acai-Beere

Die Acai Beeren, auch bekannt unter dem Namen Euterpe oleracea, sind kleinrundliche, dunkelbraune Beeren, die aus Brasilien stammen. Sie bestehen zu 90 Prozent aus einem Kern, wobei nur die Haut essbar ist. Ihr hoher Gehalt an Antioxidantien sorgt dafür, dass der Alterungsprozess verlangsamt und Krankheiten verhindert werden. Der Geschmack ist einzigartig und wird von nussig bis kakaoartig, von süßlich bis zart beschrieben. Die Acai Beere ist zum Beispiel im Weisswange Premium Old Tom Gin enthalten.

 

Amerikanische Heidelbeere

Die amerikanische Heidelbeere ist im Gegensatz zur europäischen Heidelbeere diejenige, die unseren in Deutschland käuflichen Kulturheidelbeeren am meisten ähneln. Sie wächst ausschließlich in Nordamerika und ist deutlich größer als ihr europäischer Bruder. Ihr Geschmack wird als frisch und saftig beschrieben und wird gerne zum Backen, in Müslis und Ähnlichem verwendet. Sie findet sich im 5th Gin Fire oder auch im Brockmans Gin.

 

 

Ananas

Die Ananas stammt ursprünglich aus Amerika und wird heutzutage in allen tropischen Gebieten als Obstpflanze angebaut. Ihre einzigartige Form fällt sofort ins Auge und ist auch als Dekoration äußerst beliebt. Sie hat einen süßlich fruchtigen Geschmack und kann einem Gin dadurch gekonnt das nötige fruchtige Aroma verleihen. Ananas ist eine eher ungewöhnliche Zutat in Gins und findet sich im Kinross Tropical & Exotic Fruits Gin oder auch im Tanqueray Old Tom. Bei letzterem kam der Ananas sogar die wichtige Aufgabe zu, natürliche Süße beizusteuern.

 

Apfel

Wer kennt den Spruch „An apple a Day keeps the Doctor away” nicht? Der Apfel kommt ursprünglich aus Asien, wird inzwischen jedoch überall angebaut und zählt zu den wirtschaftlich wichtigsten Obstsorten. Äpfeln wird nachgesagt, sie seien ein lebensverlängerndes Heilmittel und ihr regelmäßiger Verzehr würde das Risiko an Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Asthma zu erkranken, vermindern. Der Apfel schmeckt sehr süß und säuerlich fruchtig, da er einen Wasseranteil von 85% besitzt. Er kommt in Gins wie Elephant London Dry und Spitzmund Gin vor. Im CapRock Gin ist der Apfel zwar kein Botanical an sich, dafür werden jedoch für das Grunddestillat Jonathan Äpfel verwendet.

 

 

 

Aprikose

Die Steinfrucht gehört zu der Familie der Rosengewächse und wird an einem kleinen Baum oder Strauch gepflückt. Die Frucht ist beim Verzehr hellgelb bis orangerot, in der Mitte ist ein Steinkern enthalten. Sie schmecken meist süßlich oder säuerlich und man findet sie beispielsweise im Gin Sul Rota do Sul.

 

 

Aroniabeere

Die Aroniabeeren gehören dem Stamm der Apfelbeeren an. Sie wachsen im östlichen Nordamerika an Sträuchern mit einer Höhe von 1-2 Metern. Ihnen wird eine heilende Wirkung nachgesagt und so können sie allergische Reaktionen hemmen, haben einen positiven Einfluss auf die Blutbildung und beugen so auch Schlaganfällen vor. Sie haben einen süßen, säuerlich-herben Geschmack. Man findet diese Wunderfrucht beispielsweise im Münchner Feel Gin.

 

Baobab-Frucht

Die Baobab-Frucht ist die Frucht des afrikanischen Affenbrotbaumes und als solche kommt sie in weiten Teilen Afrikas, auf der Insel Madagaskar und in Australien vor. Die eiförmige Frucht, die eine Länge von bis zu 40cm haben kann, hat für die Bewohner des afrikanischen Kontinents einen hohen Stellenwert, da sie einen Großteil von deren täglichen Lebensmittelbedarfs abdeckt. Der Affenbrotbaum wird auch als Apothekerbaum bezeichnet, da er als vielseitiges Heilmittel verwendet wird und unter anderem gegen Masern, Ruhr, Fieber und Ähnlichem eingesetzt wird. Und in der Tat besitzt die Baobab-Frucht einen hohen Vitamin-C-Gehalt, der für den oftmals als grapefruitähnlichen, säuerlichen Geschmack verantwortlich ist. Unter anderem findet man die Baobabfrucht im Whitley Neill Dry Gin und dem Elephant London Dry.

 

Beeren

Beeren aller Arten finden sich immer mehr in Gins wider und bedingten die modernen Gin-Geschmacksrichtungen entscheidend mit. Wenn wir von Beeren sprechen, meinen wir meist Arten wie die Erdbeere, Johannisbeere, Himbeere usw. und meinen damit das sogenannte Beerenobst. Ihr typisches Aussehen ist klein, weich und rundlich. Sie können in botanischen Gärten gezüchtet werden. Sie werden roh verzehrt und vielen von ihnen wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Sie schmecken meist süßlich oder säuerlich und man findet sie beispielsweise in Tann's Gin oder dem 5th Gin Fire.

 

Bergamotte

Die Bergamotte ist eine Zitrusfrucht und gehört der Gattung der Zitruspflanzen an. Sie wird nur in einem schmalen, 100 Kilometer langen Küstenstreifen in Italien angebaut. Die Frucht wird nicht als Obst verwendet, sondern hauptsächlich wegen des Öls in Parfüms. Der Duft wird als frisch, lebhaft und spritzig beschrieben. Sie schmeckt daher sehr säuerlich und bitter, sollte jedoch nicht pur verzehrt werden. Gins wiederum aromatisiert die Bergamotte gekonnt. Sie wird beispielsweise in folgenden Gins verwendet: Boxer Gin, Luxardo Gin oder auch  The London Gin No. 1 Original Blue.

 

 

Bergamotte-Schalen

Die Schale der Bergamotten-Frucht ist grünlich und wächst gemeinsam mit der Frucht an 4 Meter hohen Ästen. Sie werden nur an einem Küstenstreifen in Italien angebaut und sind demnach sehr selten und teuer. Das begehrte Öl der Bergamotte wird aus der Schale gewonnen. Sie kann nicht verzehrt werden, doch ihr Öl ist äußerst begehrt in Parfüms und anderen Kosmetika. Bergamotteschalen sind beispielsweise im Gin Dobre zu finden.

 

 

 

 

 

Birne

Die Birne gehört zur Familie der Rosengewächse und kommt ursprünglich aus dem Kaukasus und Anatolien. Birnen schmecken besonders süß und mit ihrem hohen Gehalt an Ballaststoffen sättigen und fördern sie die Verdauung. Die Frucht ist beispielsweise im Forest Dry Gin Autumn enthalten, dem sie ein typisch herbstliches Aroma verleihen (die Birne wird im Spätsommer geerntet).

 

 

 

 

 

 

Birnenquitte

Die Quittensorte „Birnenquitte“ ist eine große, birnenförmige Obstart, die der Familie der Rosengewächse zuzuordnen ist. Sie stammt ursprünglich aus dem östlichen Kaukasus (Türkei, Iran, Syrien, etc.), wird heute jedoch vor allem in Asien und Europa angepflanzt. Die Quitte ist ein Selbstbefruchter und lässt sich somit von ihren eigenen Pollen selbst bestäuben. Das Fruchtfleisch schmeckt süß, leicht aromatisch und saftig. Die Birnenquitte kommt im Ferdinand's Saar Quince Gin vor, einem deutschen Gin-Likör.

 

 

Bitterorange

Die Bitterorange (auch als Pomeranze oder Sevilla-Orange bekannt) ist eine Zitruspflanze, die ursprünglich aus dem Süden Chinas stammt. Sie kam spätestens im 11. Jahrhundert in Europa an und wächst an einem immergrünen, bis zu 10 Meter hohen Baum. Sie unterscheidet sich von der süßen Orange dadurch, dass sie bitter-säuerlich schmeckt und von kleinerer Form ist. Sie ist eine Hybridform (Mischform zwischen Pampelmuse und Mandarine) kommt in Gins wie dem Ginself oder auch im Kinross Gin Citric & Dry vor.

 

Bitterorangenschale

Die Schale der Bitterorange ist orangefarben, rau und wesentlich dicker als die Schale anderer Orangenarten. Aus ihr wird beispielsweise das Orangeat hergestellt, das sich in Stollen & Co. wiederfindet. Auch die zitrusfrischen Duftwässerchen werden meist aus ihnen gemacht. Man findet die bitter-säuerlichen Orangenschalen in Destillaten wie Sünner Gin oder Sikkim Fraise Gin.

 

 

Blutorange

Die Blutorange ist eine Form der süßlichen Orange, die sich durch das tiefrote Fruchtfleisch, manchmal auch der Schale, von der normalen Orange optisch unterscheidet. Die Blutorange gewinnt ihre blutrote Färbung dadurch, dass sie in trockenen Gebieten mit großen Temperaturunterschieden angebaut wird. Je heißer die Tage und kälter die Nächte, desto roter wird das Fleisch (und das bedeutet auch, dass die Blutorange eigentlich eine ganz normale Süßorange ist). Ihr Geschmack ist herber und kräftiger als der von normalen Orangen und er findet sich beispielsweise in Liebls Gin oder auch im Applaus Stuttgart Dry.

 

 

 

Bramley Apfel

Der Bramley Apfel ist eine Apfelsorte, die im Vereinigten Königreich ihren Ursprung fand und nur dort und in geringem Umfang in den USA, Japan und Kanada angepflanzt wird. Außerhalb von Großbritannien hat der Apfel kaum eine Bedeutung, sodass er als typisch britisch gilt. Bramley Äpfel schmecken süß und saftig und sind „very british“ im Chase Elegant Crisp Gin enthalten.

 

 

Brombeere

Brombeeren gibt es in mehreren tausend Arten, sie kommen dabei in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel vor und bevorzugen sonnige bis halbschattige Lagen. Sie sind dafür bekannt, Bakterien, Viren und Pilze zu hemmen und Entzündungen zu lindern. Sie schmecken saftig und süß-säuerlich und sind auch gern in Müsli, Kuchen und Marmelade gesehen. Sie sind beispielsweise im beliebten Monkey 47 Dry Gin, Brockmans und 5th Gin Fire enthalten.

 

Buddhas Hand

Buddhas Hand oder auch die Zitronatzitrone gehört den Zitruspflanzen an und kommt ursprünglich aus dem Nordosten Indiens. Die außergewöhnliche Form der Frucht, die 5 bis 20 lange, gelbe „Finger“ hat, gab ihr diesen ungewöhnlichen Namen. Sie schmeckt sehr säuerlich, wie für Zitrusfrüchte üblich. Sie ist im Botanic Premium London Dry sowie dem Botanic Ultra Premium Gin enthalten, auf deren Flaschen sinnbildlich auch ein Buddha Kopf abgebildet ist.

 

 

 

 

 

Calamondinorange

Die Calamondinorange ist eine Hybride aus Mandarine und Zwergorange. Man geht davon aus, dass sie ursprünglich aus China stammt. Heutzutage findet sie sich jedoch hauptsächlich auf den Philippinen, wo sie auch Calamansi genannt wird. Die Calamondinorange ist die einzige Zitrusfrucht, die im Winter Zimmertemperaturen aushält. Sie hat einen saftigen, süßen Geschmack und ist im GINie Mystic Touch enthalten.

 

 

Citra Hopfen

Der Citra Hopfen stammt aus den USA und wird aufgrund seines fruchtigen, zitrusfrischen Geschmacks nach Limette, Grapefruit, Mango und anderem tropischem Obst geschätzt. Die Citra Hopfen bringen ein einzigartiges Aroma und werden meist in IPA’s und American Ales verwendet, um ihnen einen zitrusfrischen Geschmack zu verleihen. Und nicht nur das: auch im St. George Botanivore Gin kommt dieser Hopfen vor.

 

 

Clementine

Die Clementine ist eine Zitruspflanze und eine Hybridform aus Mandarine und Orange. Umgangssprachlich verwenden wir in Deutschland auch den Begriff Mandarine für die Clementine. Sie sind im Mittelmeerraum entstanden und werden in Südeuropa, Nordwestafrika und Florida angebaut. Sie sind für ihre hohe Kälteresistenz bekannt und gehört mit ihrem fruchtigen Aroma zu den süßesten Zitrusfrüchten. Die Clementine wurden beispielsweise im Weisswange Premium Old Tom Gin verwendet.

 

Clementinenschale

Die Schalen der Clementine haben eine antibakterielle, stärkende Wirkung und schmecken zart bitter. Sie wurde in der traditionellen chinesischen Medizin zur Behandlung von Übelkeit und gegen vermehrte Schleimbildung verwendet. Die Schalen sind beispielsweise im 7 Dials London Dry Gin enthalten.

 

 

Cranberries

Die Cranberries, in Deutschland auch als „Kranichbeere“ bekannt, gehört der Familie der Heidekrautgewächse an. Die Cranberries sind in Europa, Asien und Nordamerika heimisch. Die amerikanische (und bekanntere) Variante unterscheidet sich jedoch von der eurasischen, da sie weniger rund und robuster sind. In Gins wie Napue Finnish Rye oder auch Sikkim Fraise Gin sind Cranberries enthalten.

 

 

Curacao Orange

Die Curacao Orange entstand auf der gleichnamigen karibischen Insel Curaçao. Sie ist eine Unterart der Bitterorange und schmeckt säuerlich. Sie findet sich im Telser Liechtenstein Dry Gin.

 

 

Erdbeere

Die Erdbeere gehört zur Familie der Rosengewächse. Sie kommt in den meisten gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vor und spielt schon seit der Steinzeit eine Rolle in der menschlichen Ernährung. Erdbeeren schmecken süß und saftig und sind unter anderem im 5th Gin Fire enthalten.

 

 

Heidelbeere 

Die Heidelbeere, auch umgangssprachlich bekannt als Blaubeere, gehört der Familie der Heidekrautgewächse an. Sie kommen in allen nordischen und gemäßigten Zonen Europas und Asiens vor. Die uns bekannten, im Handel erhältlichen Kulturheidelbeeren ähneln jedoch mehr den amerikanischen als den europäischen Heidelbeeren. Sie wurden im römischen Reich als Farbstoff für das Färben der Kleider von Sklaven verwendet. Die Heidelbeeren können frisch oder getrocknet verzehrt werden. Sie sind aufgrund ihrer Süße sehr beliebt in Joghurt, Saft, Soßen und Kuchen. Die europäische Heidelbeere ist beispielsweise im Sikkim Bilberry Gin und im Journeyman Bilberry Black Hearts Gin enthalten.

  

Feige

Die Feigenfrucht ist eine Pflanzenart, die je nach Sorte eine grün-gelbe bis violette Schale und eine Tropfenform aufweist. Sie wird im gesamten Mittelmeergebiet angebaut, fördert die Verdauung und sättigt. Feigen haben einen mild-süßen Geschmack und ein süßes Aroma und können als Delikatesse beispielsweise im Ofen mit Ziegenkäse, Thymian und Honig überbacken werden. Und: auch in Gins wie dem BCN Barcelona Gin machen sie eine gute Figur.

 

 

Gardenienbeere

Die Gardenienbeere ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Rötegewächse. Sie ist in Südchina, Taiwan, Vietnam und Japan beheimatet und zählt zu den Heilpflanzen der traditionellen chinesischen Medizin. Gardenienbeeren eignen sich jedoch ebenso gut auch als natürlicher Lebensmittelfarbstoff und verleihen wohl beispielsweise auch Zephyr Blue Gin dessen himmelblaue Farbe.

 

 

Getrocknete Tomaten

Getrocknete Tomaten sind Tomaten, denen das Wasser (durch Wärme wie Soneneinstrahlung oder Ofenhitze) entzogen wurde. Sie kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Getrocknete Tomaten enthalten mehr Vitamine als ihre frische Variante und stärken die Sehkraft, da sie Carotin, die Vorstufe zu Vitamin A, enthalten. Sie werden für Amato Gin verwendet.

 

   

Granatapfel

Granatapfel

Der Granatapfel stammt ursprünglich aus dem heutigen Iran und wurde dort bereits vor 2000 Jahren angebaut. Heutzutage kultiviert man den Granatapfel in tropischen und subtropischen Ländern, die Hauptanbaugebiete liegen vor allem in Spanien und der Türkei. Das Fruchtfleisch schmeckt sehr saftig, wirkt erfrischend süß-säuerlich und ist ausgepresst ein äußerst beliebter Saft. Außerdem: die vielen Polyphenolen des Granatapfels sorgen dafür, dass der Körper vor schädlichen Einflüssen geschützt wird, der Alterungsprozess verlangsamt wird und sie haben zudem eine entzündungshemmende Wirkung. Der Edgerton Original Pink Dry Gin bezieht beispielsweise seine einzigartige Farbe von den Granatapfelextrakten.

 

Grapefruit

Die Grapefruit ist die Frucht des Grapefruitbaumes und als solche eine bekannte Zitruspflanze. Sie ist eine Mischform und entstand aus der Kreuzung zwischen Orange und Pampelmuse undwird in fast allen subtropischen Ländern angebaut. Die Grapefruit hilft beim Abnehmen und beugt Diabetes vor. Grapefruits schmecken meist bitter, je roter das Fruchtfleisch ist, desto süßer wird jedoch der Geschmack. Die Grapefruit kommt in Gins wie Dh Krahn Gin, Kinross Gin Citric & Dry sowie Hoxton Gin vor und verleiht elegante Frische.

 

 

Grapefruit-Schale

Die Grapefruit hat eine bis zu 1cm dicke Schale. Die Schale ist fröhlich Gelb und das Fruchtfleisch kann von einem hellen Gelbton bis zu einem dunklen Rot variieren. Sie gehört zu den gesündesten Früchten und baut als solche unseren Cholesterinwert ab und regt gleichzeitig die Fettverdauung an. Aus ihrer Schale kann man zudem ein intensiv duftendes, ätherisches Öl gewinnen. Man findet die Grapefruit-Schale in No. 3 London Dry Gin sowie im The King of Soho London Dry Gin.

  

Gurke

Die Gurke gehört der Familie der Kürbisgewächse an. Ihr Ursprung liegt in Indien, heute werden Gurken jedoch weltweit angebaut. Die Gurke gehört zu den kälteresistentesten Kürbisgewächsen und kann so auch problemlos in Nordeuropa angebaut werden. Gurken schmecken leicht und punkten durch ihren hohen Wassergehalt mit wichtigen Mineralien und Vitaminen. Sie sind beispielsweise im Gordon’s Cucumber, Hendrick‘s oder im MRDC River Rose Gin enthalten. Und: Gurken besitzen auch in der Gin-Welt eine Tradition, sind sie doch neben Zitrusfrüchten die beliebtesten Garnituren, wenn es um Gin Tonic geht.

 

Hagebutte

Als Hagebutte bezeichnet man Sammelfrüchte verschiedener Rosenarten. Sie tauchen in Europa und Asien in Hecken und Gebüschen auf. Sie kann durch ihre Heilkräfte Erkältungen bekämpfen und das Immunsystem stärken. Sie schmeckt sehr säuerlich und angenehm fruchtig. Die Hagebutte ist beispielsweise in Bobbys Schiedham Dry Gin oder im kanadischen Ungava Gin enthalten.

 

 

Himbeere

Die Himbeere gehört dem Stamm der Sammelsteinfrüchte an und stammt ursprünglich aus Nord-, Mittel- und Osteuropa sowie Teilen Asiens. Himbeeren gehören zu den beliebtesten und meistkonsumierten Obstsorten und überzeugen mit ihrem süßlichen Aroma und einem angenehmen Hauch Säure. Sie sind bekannt dafür, fiebersenkend zu wirken und eine positive Wirkung auf Herz und Kreislauf auszuüben. Die Himbeere kommt beispielsweise im Foxdenton Raspberry Gin Likör, im Nolet’s Dry Gin Silver (gemeinsam mit Rosen) und im Tann’s Gin vor. Die Himbeere ist auch für Kinross Wild Berry und Edinburgh Raspberry Gin eine bedeutende Zutat und macht viele der beerigen Gins mit aus.

 

Holunderbeeren

Der Holunder gehört der Familie der Gänsefußgewächse an. Die Beeren des Holunderstrauchs schmecken herb und delikat bitter. Sie kommen im gesamten mitteleuropäischen Gebiet vor. Die Holunderbeeren haben sich als besonders wirksames Mittel gegen Erkältungen und Grippe bewährt, da der Saft schweißtreibend und fiebersenkend wirkt. Die Holunderbeeren kommen beispielsweise im Zephyr Blue Gin, im Zephyr Black Gin sowie im Burleighs London Dry Gin vor.

 

 

Hopfen

Der Hopfen ist sicherlich den Biertrinkern unter Ihnen vertraut. Er ist für den herben Geschmack des Bieres verantwortlich und gehört dem Stamm der Hanfgewächse an. Er rankt sich an bis zu 7 Meter hohen Rankgestellen hoch und kann als typisch deutsches Aushängeprodukt gelten. Hopfen wird vor allem in der Hallertauer Gegend angepflanzt und ist neben Malz die unabdingbare Zutat, wenn es ans Bierbrauen geht. Und möchte man einen typisch bayrischen, regionalen Gin wie den Münchner The Duke Gin oder Bavarka Gin vom Schliersee destillieren, darf auch hier der Hopfen nicht fehlen.

 

 

Kaffir-Limette

Die Kaffir-Limette, auch bekannt als Kaffernlimette, gehört der Gattung der Zitruspflanzen an. Diese spezielle Limettensorte stammt aus dem tropischen Asien und ist aufgrund von dortigen Auswanderern heute auch in der Karibik und in den USA verbreitet. Die Kaffir-Limette hat wenig Saft, weshalb meist nur die Schale oder die Blätter verwendet werden, denn Ihr feines Aroma eignet sich beispielsweise ideal zum Würzen von Gerichten. Der Geschmack des Fruchtfleisches wird bitter und sauer eingestuft, kann jedoch auch würzig und aromatisch sein. Die Kaffir-Limette ist beispielsweise im Monkey 47 Dry Gin enthalten.

 

 

 

 

Kardamom

Kardamom gehört der Familie der Ingwergewächse an. Er wird aufwendig geerntet, weshalb er zu den teuersten Gewürzen weltweit zählt. Kardamom stammt ursprünglich aus Indien, wo er heute noch – wie in vielen tropischen Ländern – angebaut wird. Er hat ein sehr intensives Aroma und schmeckt süßlich-scharf. Man kann entweder den Samen oder die gesamte Kapselfrucht verwenden. Er ist beispielsweise im Mikkeller Botanical and Hoppy Gin oder im Sacred Gin enthalten.

 

 

 

Kokosnuss

Die Kokosnuss gehört zu den Steinfrüchten und nicht, wie der Name es vermuten lässt, zu den Nüssen. Sie kommen vor allem in Orten mit Meeresnähe vor und gelten in ihren Herkunftsländern als wichtiges Grundnahrungsmittel, da die Kokosmilch in vielen Gerichten enthalten ist. Ebenfalls wird die Kokosnuss zu Kokosöl verarbeitet. Sie können bis zu 2,5kg schwer werden und besitzen eine sehr harte Schale. Ihr schneeweißes Fleisch schmeckt nussähnlich, wobei das innere Kokoswasser süßlich und leicht säuerlich schmeckt. Sie ist beispielsweise im Hoxton Gin enthalten und verleiht ihm exotische Finesse.

 

Krähenbeere

Die Krähenbeere wächst als Zwergstrauch, bei der sich aus den roten Blüten schwarze Steinfrüchte entwickeln. Sie wachsen auf Moorgebieten, an Dünen, Küsten und auch auf Bergen. Außerdem findet man sie in den Alpen, häufig auch in Skandinavien, Island und Grönland. Sie wird häufig in nördlichen Ländern wie Finnland als Kompott verzehrt und ihr milder Geschmack und ihr blauvioletter Saft eignet sich gerne dazu, daraus einen Saft zu machen, sie zu Marmelade zu verarbeiten oder als Rohstoff für Beerensuppen zu verwenden. Sie wird beispielsweise im kanadischen Ungava Gin verwendet.

 

 

Kubebenpfeffer

Kubebenpfeffer oder auch Schwanz-Pfeffer gehört der Familie der Pfeffergewächse an. Seine Frucht hat die Größe eines Pfefferkorns, das süßlich schmeckt, im Gegensatz zu Beeren aber fruchtiger und nicht so fest ist. Sie sind daran zu erkennen, dass sie einen kleinen Stiel haben. Sie sind auf indonesischen Inseln beheimatet, werden jedoch auch in Sri Lanka angebaut. Die Früchte werden grün geerntet und in der Sonne getrocknet, bis sie eine dunkle Verfärbung annehmen. Kubebenpfeffer ist eine äußerst beliebte Zutat in Gins und ist zum Beispiel im Berkeley Square Gin, im The Duke Munich Dry Gin oder im Boe Superior Gin enthalten.

 

 

Kumquat

Die Kumquat, auch bekannt als Zwergorange, gehört der Pflanzengattung der Rautengewächse an. Ihre Formen sind birnen- bis eiförmig und sie sind kleiner als übliche Orangen. Sie wachsen in allen gemäßigten Klimazonen, in denen auch Zitrusfrüchte wachsen und stammen ursprünglich aus China. Sie schmecken sehr intensiv nach Orangen und haben einen angenehm süß-säuerlichen Geschmack. Manche Sorten jedoch haben auch eine leicht bittere Note. Man findet sie im zum Beispiel im Akori Gin.

 

Limette

Die Limette ist eine Zitruspflanze, die eng mit der Zitrone verwandt ist. Sie kommt ursprünglich aus Malaysia, wird jedoch heute in vielen südostasiatischen und tropischen Ländern angebaut, da sie, anders als die Zitrone, sehr empfindlich auf Kälte reagiert. Sie schmecken herber und deutlich saurer als Zitronen. Man findet sie zum Beispiel im Ish Limed London Dry Gin oder im Martin Millers Westbourne Strength Dry Gin.

 

 

Limettenschale

Die Limette, die früher umgangssprachlich Limone genannt wurde, ist eine Frucht deren Schalen man verzehren kann und die eine etwas zurückgenommenere Säure als die Zitrone verrät. Auch ein Hauch Bitter macht sich bemerkbar und veredelt jeden Gin. Die Limette besitzt einen hohen Gehalt an Vitamin A, C und E sowie reichlich an ätherischen Ölen. Limettenschalen sind zum Beispiel in folgenden Gins enthalten: Wint & Lila Gin, im The King Gin und im St. George Botanivore Gin.

 

  

(Römische) Limette

Die römische Limette, auch bekannt unter dem Namen „Süße Limette“, ist in sonnigen und windgeschützten Gebieten heimisch. Sie kommt ursprünglich aus Asien, ist heute jedoch auch in Europa weit verbreitet. Sie ist durch die typische eingedrückte Spitze selbst bei frisch gebildeten Früchten gut zu erkennen. Sie schmeckt süßlich mild und hat ein saftiges Fruchtfleisch. Die Schale hat den Duft von Limette, Bergamotte und Zitrone und ist im Boxer Gin enthalten.

 

 

 

 

 

 

 

Lorbeeren

Die Lorbeere gehört der Gattung der Lorbeergewächse an. Sie stammt aus Südwestasien und hat sich über den Mittelmeerraum bis in das pazifisch-nordwestliche Nordamerika verbreitet. In ihrer Frucht kommen ätherische Öle vor. Sie wird unter anderem zum Würzen von Fleischgerichten oder in Eintöpfen und Pasteten benutzt. Früher wurde sie außerdem als Salbe gegen Hautreizungen verwendet. Sie schmeckt sehr bitter, weshalb man mit dem Würzen sparsam umgehen sollte. Man findet sie beispielsweise im Gansloser Black Gin, im St. George Botanivore Gin oder im Dodd’s Small Batch London Gin.

 

 

Mandarine

Die Mandarine ist eine Zitruspflanze aus der Familie der Rautengewächse. Sie stammt ursprünglich aus dem Nordosten Indiens, bzw. dem Südwesten Chinas. Heutzutage werden sie vor allem aus gemäßigt warmen Orten wie Spanien oder der Türkei importiert. Sie gehören zu den süßesten Zitrusfrüchten und sind reich an Vitaminen. Sie ähnelt geschmacklich der Orange, ist jedoch weicher, saftiger und süßer. Die Mandarine findet man beispielsweise im Forest Dry Gin Autumn, im Ginself oder im 5th Gin Earth, in welchen sie durch ihre fruchtige Süße das gewisse Etwas beisteuert.

 

 

Mandarine Grün

Die Mandarine kann viele verschiedene Farbtöne annehmen: Grüne Mandarinen beispielsweise sind nicht, wie es den Anschein macht, unreif, sondern ihre grüne Färbung erklärt sich dadurch, dass die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht nicht groß genug sind, weshalb die Frucht grünlich bleibt. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf den Geschmack der Mandarine.

 

 

Mandarine Rot

Die rote Mandarine wächst an einem kleinen immergrünen Baum. Sie sind kleiner als Orangenfrüchte und haben ein charakteristisch süßes Aroma. Sie werden meist in der Kosmetik oder in der Parfümerie eingesetzt. Man findet sie beispielsweise auch im Weisswange Premium Old Tom Gin, der wiederum von einer Connoisseurin und Parfumeurin geschaffen wurde.

 

 

Mandarinenschale

Mandarinenschalen können abgeschält und getrocknet, gerieben oder aber gleich mit der Mandarine verzehrt werden. Ihre Schalen schmecken aromatisch (und süßer als diejenigen der Zitrone und Orange) und man findet sie zum Beispiel im Tann’s Gin.

 

 

Mango

Die Mango ist eine Steinfrucht, die am gleichnamigen Mangobaum heranwächst. Sie stammt ursprünglich aus Indien und auch heute noch ist es das Hauptexportland, obwohl die Mango heute in allen tropischen Ländern und vielen subtropischen Ländern angebaut wird. Durch ihren hohen Gehalt an Vitamin A können Mangos Infektionen und Erkältungskrankheiten vorbeugen. Sie schmecken pfirsichähnlich aber saftiger. Ihr Geschmack variiert je nach Sorte zwischen exotisch-süß und säuerlich. Sie ist zum Beispiel im Kinross Gin Tropical & Exotic Fruits zu finden und verleiht jedem Gin eine gewisse tropische Frische.

 

 

Mehlbeere

Die Mehlbeere wächst an einem Baum oder Strauch in Wäldern und Gebüschen. Sie bevorzugen locker-steinige Lehm- und Tonböden und ihr Geschmack wird säuerlich-mehlig beschrieben. Sie werden meist unter anderem zu Gelees und Saft verarbeitet und man findet sie als echtes Kind des Hochlandes zum Beispiel im Alpin Gin.

 

 

Moltebeere

Die Moltebeere gehört der Familie der Rosengewächse an. Ihre Pflanze wächst 10-25 cm hoch und man findet sie in erster Linie in den Polarregionen Skandinaviens und Amerikas. Sie ähneln der Form nach Brombeeren und werden häufig als Marmelade verkauft. Ihr hoher Vitamin-C-Anteil macht sie in nordischen Ländern zu einem wichtigen Vitaminlieferant. Ihr Geschmack wird als bitter-säuerlich beschrieben und als echter Nordländer ist er zum Beispiel im kanadischen Ungava Gin zu finden.

 

 

Moro-Blutorange

Die Moro-Blutorange ist eine Sorte der Blutorange und wächst auf den Hängen des Vulkans Ätna auf Sizilien. Die Moro-Blutorangen werden nur von Januar bis März angeboten und haben einen Saftanteil von 35 Prozent, die sie perfekt zum Auspressen für Säfte macht. Man findet sie zum Beispiel im Liebl Bavarian Dry Gin, der dadurch fruchtig süße Anklänge erhält.

 

 

 

Muskatnuss

Die Muskatnuss ist die Nussfrucht des gleichnamigen Muskatnussbaums. Hauptsächlich wird die Muskatnuss als Gewürz in Kartoffel-, Fleisch- und vielen weiteren Gerichten wie auch Süßspeisen verwendet. Normalerweise wird der frisch geriebene Samen der Muskatnuss verwendet, da das Aroma schwer haltbar zu machen ist. Die Muskatnuss hat einen aromatischen-würzig, warmen Geschmack, den wir in Citadelle Gin, Pink 47 London Dry und vielen weiteren Gins zu schätzen wissen.

 

 

 

Nüsse

Nüsse sind essbare Samenkerne, die zur Kategorie des Schalenobstes gehören. Ihre Schalen sind dabei nicht verzehrbar. Besonders beliebt zur Weihnachtszeit sind Haselnuss, Walnuss und Co., die bei uns das ganze Jahr erhältlich sind. Sie bieten eine Vielzahl an verschiedenen Sorten, die von milderen bis zu herberen reichen und sowohl in Likören und Bränden als auch in der Küche und für Kuchen beliebt sind. Und seit neuestem natürlich auch in Gins wie Rutte Oude Simon Jenver.

 

 

Olive

Die Olive gehört zu den ältesten Genüssen der Welt und spielt selbst in der Bibel eine Rolle. Die Oliven stammen vermutlich aus dem antiken Griechenland, sind aber heute in allen Ländern rund ums Mittelmeer beheimatet. Im Mittelmeerraum sind über 50 verschiedene Sorten bekannt, die verschiedene Größen haben. Dabei hat die Farbe der Olive jedoch nichts mit der Sorte zu tun, da grüne Oliven unreif gepflückt werden, während schwarze Oliven ausgereift sind. Ihr Geschmack kann von mild säuerlich-pikant bis hin zu herzhaft und bitter variieren. Sie ist beispielsweise im Gin Mare zu finden, der dadurch ein delikat mediterranes Flair erhält.

 

 

Orange

Die Orange, auch Apfelsine genannt, ist eine Zitrusfrucht, die aus einer Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse entstand. Sie gehört weltweit zu den beliebtesten Früchten und hat mit über 400 verschiedenen Sorten ein großes Sortiment zu bieten. Sie unterscheiden sich je nach Sorte in Form, Farbe, Geschmack sowie dem Saft- und Kerngehalt. Sie stammen ursprünglich aus dem Süden Chinas und werden heute in allen wärmeren Ländern angebaut. Sie schmecken besonders fruchtig und süß und sind beispielsweise im Edinburgh Spiced Orange Gin oder im Sloane’s Dry Gin enthalten.

 

Orangenschale

Die Schalen der Orangen sind äußerst begehrt und beliebt, wenn es um das Veredeln von Parfüm, zum Aromatisieren von Speisen oder auch um Teemischungen geht. Orangenschalen besitzen ein wundervolles Aroma, das zugleich Frucht und Süße sowie einen Hauch Bitter mitbringt und so ist es nicht verwunderlich, dass man Orangenschalen in einem Großteil von Gins wiederfindet, so beispielsweise in Hayman’s London Dry Gin, im No. 3 London Dry oder auch im Botanic Ultra Premium Gin.

 

  

Pampelmuse

Die Pampelmuse ist die größte aller Zitrusfrüchte und wurde als Kreuzung für bekannte Früchte wie Orangen, Grapefruits oder Pomelos verwendet. Sie haben eine leicht birnenförmige Form und ihre Schale ist dick sowie gelb-grün gefärbt. Sie können bis zu 2kg schwer werden und werden umgangssprachlich oft mit der Grapefruit verwechselt. Ihr weißes Fruchtfleisch hat einen bitteren Geschmack und wird hauptsächlich in alkoholischen Getränken verwendet, so auch im Leopold’s American Small Batch Gin, im MRDC River Rose Gin oder im Bloom Premium London Dry Gin.

 

 

Pfeffer

Der Pfeffer gehört zu den beliebtesten Gewürzen überhaupt und bietet uns eine große Anzahl an verschiedenen Pfeffersorten. Die Frucht des Pfeffers wird zum Schärfen verwendet, jedoch hat sie nicht nur diesen Effekt, sondern vermag die Zutaten in Speisen gleichzeitig auch intensiver schmecken zu lassen. Als solchen sieht man die eine oder andere Pfeffersorte durchaus gerne in Gins, so beispielsweise im Club Charles Gin.

 

 

Pfirsich

Der Pfirsich ist eine beliebte Steinfrucht, die wir besonders gerne in den warmen Sommermonaten genießen. Von den Pfirsichen existiert eine große Anzahl an verschiedenen Sorten, die meisten haben jedoch eine rundliche bis leicht spitz zulaufende Form. Unabhängig von der Sorte findet man einen harten, ungenießbaren Stein und die äußerliche Farbe kann von grünlich-gelb bis rot variieren. Sie kommen ursprünglich aus China und wachsen heutzutage in allen Ländern mit warmem und trockenem Klima. Pfirsiche schmecken bei optimalem Reifezustand saftig und süß und man findet sie beispielsweise im Nolet’s Dry Gin Silver.

 

 

Pflaumen

Pflaumen gehören zu den gesündesten Früchten, die mit über 2000 Sorten eine große Auswahl bieten. Sie haben eine blauviolette Farbe und ihr Fruchtfleisch ist nur schwer vom Kern zu lösen. Sie wurden vor über 2000 Jahren von den Römern als Steinobst aus Asien hierher gebracht. Pflaumen besitzen wichtige Inhaltsstoffe, die beispielsweise den Alterungsprozess verlangsamen und den Bluthochdruck vorbeugen können. Sie haben einen süßen bis herben Geschmack, der sich je nach Sorte unterscheidet und den wir gerne in Kuchen und Konfitüre genießen. Man findet Pflaumen jedoch auch in Gins wie dem deutschen Spitzmund Gin.

 

 

Physalis

Die Physalis, auch unter dem Namen Kapstachelbeere bekannt, ist eine fröhlich orangefarbene Frucht mit der Größe einer Kirsche. Sie stammt ursprünglich aus Südamerika und wird seit dem 19. Jahrhundert auch in Südafrika angebaut. Physalis schmecken intensiv süß-säuerlich und erinnern geschmacklich leicht an Ananas und Maracuja. Um einen exotisch spannenden Hauch hinzuzufügen, sind Physalis auch im Whitley Neill Dry Gin zu finden.

  

Piment

Piment ist auch als Nelkenpfeffer bekannt und erfreut sich in der Gewürzküche vor allem deshalb so großer Beliebtheit, da er vielseitige Geschmacksnuancen besitzt, die zugleich an Pfeffer und Nelken, Muskat und Zimt erinnern. Er wird in vielen winterlichen und weihnachtlichen Speisen verwendet, wie zum Beispiel in Lebkuchen. Piment wurde unter anderem von Christopher Kolumbus entdeckt und ist ein echtes Geschmackserlebnis. Man findet diese Frucht beispielsweise im Elephant London Dry Gin, im Gin Sul oder im beliebten Monkey 47 Gin aus dem Schwarzwald.

 

Pinienzapfen

Die Pinie wächst im gesamten nördlichen Mittelmeerraum, wobei deren Pinienzapfen rötlich-braun schimmern und Gins ein unvergleichliches Aroma verleihen. Die Pinie gehört zur Familie der Kieferngewächse und ist in Gins wie beispielsweise Burleighs London Dry Gin Distiller’s Cut enthalten.

 

  

Pitaya/Drachenfrucht

Die Pitahaya/Pitaya, auch bekannt als Drachenfrucht, gehört der Familie der Kakteengewächse an. Sie ist mit ihrer spektakulären und exotischen Optik ein echter Hingucker und ihre Farben können je nach Herkunft von Gelb bis Magentarot variieren. Die Pitaya Frucht stammt ursprünglich aus Kolumbien, das bis heute auch Hauptexporteur blieb. Ihr Geschmack unterscheidet sich je nach Sorte, wobei die gelben Pitaya einen intensiven Geschmack haben, der eher an Ananas und Mango erinnert, während die äußerlich roten Früchte einen neutraleren Geschmack aufweisen, der angenehm säuerlich ist. Man findet die Drachenfrucht beispielsweise im exotischen Akori Gin oder im rebellischen, fein destillierten Bulldog Gin.

 

Pomelo

Die Pomelo ist eine Zitruspflanze, die Anfang der 70er Jahre in Israel aus der Kreuzung der Pampelmuse und der Grapefruit entstand. Sie werden heutzutage hauptsächlich aus Israel und Südafrika importiert. Die Pomelo hat ein sehr saftiges Fruchtfleisch, das säuerlich und leicht bitter schmeckt. Sie wird beispielsweise im Monkey 47 Dry Gin sowie im Jodhpur London Dry verwendet.

 

 

Preiselbeere

Die Preiselbeere gehört der Gattung der Heidelbeeren an. Sie ist vor allem in Eurasien und Nordamerika weit verbreitet und ist in der Küche eine geschätzte Frucht, da sie zum Beispiel als Beilage für Wiener Schnitzel oder Wildgerichte benutzt wird. Sie wird meistens nicht roh gegessen, da sie einen herbsauren Geschmack aufweist, weshalb sie oftmals auch zu Marmelade oder Kompott verarbeitet wird. Man findet die Preiselbeere beispielsweise im Monkey 47 Dry Gin, in dem sie als Aromen vereinende Komponente eingesetzt wird.

 

 

Quitte

Quitten gehören der Familie der Rosengewächse an. Ihre Schale wie auch ihr Fruchtfleisch sind extrem hart, weshalb sie nicht roh gegessen werden, sondern erst gekocht werden müssen. Sie stammen ursprünglich aus dem östlichen Kaukasus und dem Transkaukasus, heutzutage werden sie vor allem in Asien und Europa angepflanzt. Das Fruchtfleisch von Quitten hat ein intensiv fruchtiges, zitroniges Aroma. Ihren ganz großen Auftritt haben die Quitten beispielsweise in Ferdinand’s Quince Gin, einem Quittenlikör auf Ginbasis, der als deutscher Sloe Gin geführt wird.

 

 

Rangpur Limette

Die Rangpur Limette gehört der Gattung der Zitruspflanzen an und entstand vermutlich aus einer Kreuzung zwischen Zitrone und Mandarine. Die Frucht hat eine orange Färbung und ihr Fruchtfleisch ist weich und schmeckt sehr sauer. Bekannt wurde die Rangpur Limette unter anderem durch Tanqueray Rangpur Gin.

 

 

Rhabarber

Der Rhabarber gehört der Familie der Knöterichgewäche an und entstammt ursprünglich der Region Tibets und der Mongolei. Heute ist er jedoch auch in Europa und Deutschland eine beliebte Ingredienz für Speisen, da wir seinen fruchtig-sauren Geschmack lieben. Dabei gilt die Faustregel: je intensiver die rote Farbe, desto weniger sauer schmecken die Stängel. Und obwohl der Rhabarber meist süß in Säften, Marmeladen und Kuchen zubereitet und gegessen wird, gehört er botanisch doch zu den Gemüsearten und nicht zum Obst. Man findet ihn beispielsweise im Edinburgh Rhubarb Gin, wo er mit scharfem Ingwer harmoniert oder im Vor Gin.

 

Rosa Pfefferbeere

Rosa Pfefferbeere

Rosa Pfefferbeeren, auch bekannt als Rosa Beeren, gehören der Familie der Sumachgewächse an. Sie wurden im Jahre 1840 als Zierpflanze nach Florida importiert, wegen der Verwilderung der natürlichen Biotope ist der Besitz und die Bepflanzung des Rosa Pfeffers jedoch strafbar. Sie fühlen sich in subtropischen Gebieten besonders wohl, weshalb südamerikanische Länder zu den Hauptanbaugebieten zählen. Sie werden als optische und geschmackliche Bereicherung auf verschiedenen Salaten, Saucen und Fleischgerichten genutzt. Rosa Pfefferbeeren Sie schmecken bitter-fruchtig, würzig und haben eine zarte, angenehme Süße. Man findet sie beispielsweise im Navy Spirits London Dry Gin Orca, im Kinross Berry Gin oder im Liberator Best American Gin.

 

 

Rosinen

Rosinen sind die Weinbeeren der Weinreben, die getrocknet werden und denen Feuchtigkeit entzogen wird. Sie gehören zu den besten Lieferanten für Ballaststoffe und wecken, anders als andere Süßigkeiten, keinen Heißhunger auf anderes Naschwerk. Sie schmecken sehr süß und werden hauptsächlich in der Türkei, in den USA und Australien angebaut. Man findet sie beispielsweise im Edinburgh Spiced Orange Gin.

 

 

Rote Früchte

Rote Früchte

Für die Rotfärbung von Obst ist Lycopin verantwortlich. Rote Früchte wirken wärmend, anregend und belebend für den Blutkreislauf und den Blutdruck. Permanente Müdigkeit und Lustlosigkeit sollen sich mit roten Früchten beeinflussen lassen. Die bekanntesten Früchte sind Granatäpfel, roten Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen, Preiselbeeren, rote Äpfel, Wassermelonen usw. Sie verleihen Gins eine fruchtige Süße und einen spannenden Beerenton, so beispielsweise im Tork Gin und im Marton’s Gin.

  

Rubinette Äpfel

Rubinette Äpfel sind eine vergleichsweise kleinfruchtige Apfelsorte. Sie entstanden im Jahre 1966 in der Schweiz (Rafz) und stehen heute unter Sortenschutz. Die Äpfel weisen eine grünlich-gelbe, auf der Sonnenseite orangerot gestreifte, Färbung auf. Sie schmecken saftig-knackig und feinsäuerlich. Sie sind im beliebten Ferdinand’s Saar Dry Gin enthalten.

 

 

 

 

Salatgurke

Siehe Gurke

 

 

Sanddorn

Der Sanddorn, der der Familie der Ölweidengewächse angehört, wächst, wie der Name schon verrät, auf sandigem Boden. Die Beeren des Sanddorns sind erbsengroß und haben im reifen Zustand eine orangegelbe bis hellrote Farbe. Der Sanddorn kommt ursprünglich aus Nepal, wird aber inzwischen in fast ganz Mittel- und Nordeuropa, aber auch in Klein- und Ostasien angebaut. Der Sanddorn schmeckt intensiv fruchtig-würzig und sehr säuerlich. Bei einer frühen Ernte schmeckt er besonders aromatisch, die spätere Ernte enthält aber mehr Vitamin C. Sanddorn ist beispielsweise im „besten Gin für Gin Tonic“, im Napue Finnish Rye Gin enthalten.

 

Schlehe

Schlehen gehören der Gattung der Steinobstgewächse an und haben 10-15cm große, blaue Steinfrüchte. Sie wachsen wild in ganz Zentraleuropa über Vorderasien bis nach Sibirien und auch in Nordafrika. Ihr grünliches Fruchtfleisch schmeckt sehr herb und sauer. Roh genießbar ist sie deshalb erst nach den ersten Nachtfrösten, da sich dann die Stärke in den Steinfrüchten in Zucker verwandelt, sodass die Frucht weich und süß wird. Die Schlehe ist essenziell für den so bekannten Sloe Gin Likör, doch auch im klassischen Gin findet sich die Schlehe wieder, wie beispielsweise im Monkey 47 Dry.

 

 

Schottische Coul Blush Äpfel

Die schottischen Coul Blush Äpfel wurden erstmals im 19. Jahrhundert in der namensgebenden Stadt Coul in Schottland gezüchtet und ist bis heute eine typische Apfelsorte der Region. Ganz klar, dass der ebenfalls schottische Caorunn Small Batch Gin ebenjene Äpfel mit aufnahm und seinem Gin so eine charakteristisch schottische Nuance verlieh.

 

 

Schwarzbeere

Mit der Schwarzbeere ist im österreichischen Sprachgebrauch die in Deutschland bekannte Heidelbeere gemeint.

Für weitere Informationen: siehe Heidelbeere.

 

 

 

 

Schwarze Johannisbeere

Schwarze Johannisbeeren gehören der Gattung der Johannisbeeren an. Sie reifen, anders als ihre rote Art, von Mitte bis Ende Juni, einen Monat später. Sie kommen ursprünglich aus Nord-, Mittel- und Osteuropa sowie Teilen Asiens. Die schwarzen Johannisbeeren besitzen fast doppelt so viele Ballaststoffe, viermal soviel Vitamin A und etwa drei Mal so viel Vitamin C wie ihre roten Schwestern. Sie haben aber im Gegensatz zu den roten Johannisbeeren weniger Säure, schmecken herber und weisen ein leicht bitteres Aroma auf. Man findet sie beispielsweise im Foxdenton Blackjack Gin und in De Kuypers Bessen Jenever.

 

Schwarzer Holunder

Schwarzer Holunder ist in Mitteleuropa eine der am häufigsten vertretenen Straucharten. Seine Blüten und Früchte finden vielfach Verwendung als Heilmittel, Lebensmittel und Farbstoff. So wurden sie zum Beispiel früher zum Färben von Haaren und Leder verwendet, aber auch als Heilmittel gegen Grippen und selbstverständlich in Marmeladen, Sirup, Kuchen und mehr. Sie schmecken etwas herb und bitter, weshalb sie oft mit Zuckerzusätzen verzehrt werden. Er wird beispielsweise im Atomic Gin verwendet, um diesem ein frühlingshaft leichtes Aroma zu verleihen.

 

 

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer ist die bekannteste Pfeffersorte. Er wird im unreifen Zustand geerntet und in der Sonne getrocknet, bis er eine schwarze Farbe annimmt. Er wurde vor langer Zeit schon in Indien als Heilmittel angesehen, sodass man herausfand, dass der Inhaltsstoff Piperin entzündungshemmend und fiebersenkend wirkt. Seine angenehme Schärfe und sein Aroma finden sich beispielsweise im Bombay Sapphire East Gin, im St. George Dry Rye Gin oder im Corsair Gin.

 

 

Sevilla Orange

Die Sevilla Orange ist ein anderes Wort für Bitterorange. Weitere Informationen entnehmen sie deshalb dem Absatz über die Bitterorange.

 

 

 

  

Simcoe Hopfen

Simcoe Hopfen wurde im Jahre 2000 eingeführt. Er wird sowohl sein großes Aroma als auch seine Bittereigenschaften geschätzt. So wird er häufig in amerikanischen Ales verwendet. Doch seit neuestem findet er sich ebenso in Gins wie Mikkeller Botanical and Hoppy Gin wieder.

 

  

Stechwinde

Stechwinden gehören der Familie der Stechwindengewächse an und sind mit ihren etwa 300 Arten fast weltweit verbreitet. Die Früchte bilden bei Reife rote bis schwarze Beeren aus, die meist ein bis zwei, selten bis zu drei Samen enthalten, die glatt und glänzend sind. Man verwendet sie unter anderem auch in der Pflanzenheilkunde, da der Stechwinde eine blutreinigendes, wasser- und schweißtreibende Wirkung nachgesagt wird. Sie wird auch in Gins verwendet, so zum Beispiel im Aviation Gin, der sich perfekt für den gleichnamigen Cockail Aviation eignet.

 

 

 

 

 

Tellicherry Pfeffer

Tellicherry Pfeffer

Der Tellicherry Pfeffer gilt unter Gourmets als einer der edelsten und wertvollsten Pfeffersorten. Er wird in der indischen Provinz Thalassery gepflückt und von Hand verlesen. Sie sind dem klassischen schwarzen Pfeffer ähnlich, schmecken aber deutlich intensiver und nussiger. Das liegt an der späteren Lese, weshalb sie auch deutlich größer sind als normale Pfefferkörner. Tellicherry Pfeffer schmeckt nussig, warm, intensiv und hat eine prägnante Schärfe, die beispielsweise im exotischen Opihr Oriental Spiced London Dry Gin geschätzt wird.

 

 

Trauben

Trauben sind bei uns zwischen August und Oktober vertreten, importiert werden sie aber das ganze Jahr über. Vor allem roten Trauben wird ein positiver Effekt auf das Herz-Kreislauf-System nachgesagt, da sie Flavonaoide enthalten. Auch sollen die in Trauben enthaltenen Fisetine das Langzeitgedächtnis verbessern. So oder so schätzen wir sie aufgrund ihres süßen Geschmacks, der uns unter anderem im BCN Barcelona Gin oder im Kinross Berry Gin begegnet.

 

 

Valencia Orange

Die Valencia Orange ist eine süße Orange, die Mitte des 19. Jahrhunderts vom amerikanischen Landwirt William Wolfskill auf seiner Farm in Santa Ana als Hybridfrucht entwickelt wurde. Sie wurde nach der spanischen Stadt Valencia benannt, die bekannt für ihre süßen Orangenbäume war. Inzwischen gehört der Orangensaft aus der Frucht zu den beliebtesten der Vereinigten Staaten, denn die Valencia Orange schmeckt äußerst fruchtig und süß. Man findet sie beispielsweise im Master Dry Gin.

 

 

Vogelbeere

Die Vogelbeere, auch unter dem Namen Eberesche bekannt, wird heutzutage vor allem als Vogelfutter angesehen. Dabei ist die Frucht sehr gesund und erfüllt mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und Vitamin C alle Voraussetzungen, um gepflückt oder gekauft zu werden. Sie kommen ursprünglich aus Nordeuropa und hatten schon sehr früh in Skandinavien eine besondere Bedeutung. Sie schmecken je nach Sorte sauer bis bitter und dürfen roh nicht verzehrt werden. Gegart und gezuckert überzeugen sie jedoch mit frischem süß-säuerlichen, fruchtigen Geschmack, vor allem auch in Bränden und natürlich Gin. Man findet diese Frucht beispielsweise im irischen Dingle Gin und in Caorunns Gin.

 

Wacholder

Wenn wir über den Wacholder sprechen, sprechen wir über die Beere, die in vielen klassischen Gerichten und alkoholischen Getränken dazu beiträgt, den typischen Geschmack zu verleihen. Im Grunde genommen ist der Wacholder keine Beere an sich, sondern eine „Scheinbeere“, besser bekannt auch als Beerenzapfen. Wacholder schmeckt angenehm herb mit süßer Note und ist leicht bitter. Er verleiht zum Beispiel dem Sauerbraten erst seinen typischen Geschmack oder wird zum Brennen von holländischem Genever oder deutschem Wacholderschnaps verwendet. Und ganz klar: kein Gin ohne die Wacholderbeere! Zu den beliebtesten gehören zum Beispiel Tanqueray Gin, Monkey 47 Dry, Hendrick‘s oder der spanische Gin Mare.

 

Walderdbeere

Die Walderdbeere, auch bekannt als Monatserdbeere, gehört der Familie der Rosengewächse an. Sie ist in ganz Europa und Nordasien beheimatet und kann vor allem an Waldrändern und auf Lichtungen gefunden werden. Sie wurde schon vor langer Zeit von den Menschen als wichtiges Nahrungsmittel gepflückt und ab dem 14. Jahrhundert großflächig angebaut. Heutzutage werden sie noch gelegentlich in Konfitüren und Marmeladen verwendet. Walderdbeeren gelten als besonders fruchtig, süß und armomatisch und finden sich im spanischen Sikkim Fraise Gin.

 

Walnuss

Walnüsse sind die Nussfrüchte des gleichnamigen Baumes und die Samen dieser Nussfrucht schmecken uns vor allem in Kuchen, delikaten Soßen und pur in der Herbst- und Winterzeit. Der Walnussbaum ist einer der wenigen Bäume, der sowohl in Europa und Asien als auch in Amerika natürlicherweise vorkommt. Die Walnuss besitzt ein typisches Nussaroma, das nun auch in Gins wie Weisswanges Old Tom vorkommt.

 

 

Weißdornbeere

Die Weißdornbeere gehört der Familie der Rosengewächse an. Sie wächst im gesamten mitteleuropäischen Raum, beispielsweise an Straßen, in Parks oder Gärten. Der Weißdorn wird schon seit dem frühen Mittelalter in der Naturheilkunde als Mittel gegen Schlafstörungen und Bluthochdruck verwendet. Die Beeren schmecken süßsauer und sind sehr aromatisch. Zu finden ist die Weißdornbeere beispielsweise im Monkey 47 Dry Gin.

 

 

Weißer Pfeffer

Der weiße Pfeffer wächst wie die anderen Pfefferarten an Kletterpflanzen, die ca. 10 Meter hoch werden können. Der Unterschied liegt allein am Erntezeitpunkt und der weiteren Behandlung des Pfeffers. Beim weißen Pfeffer wird das Gewürz von der Schale befreit, dieser Vorgang ist sehr aufwendig und zeitintensiv. Diesen Botanical finden Sie in unserem beliebten Gin Nginious! Summer Gin.

 

 

Yuzu (Fernöstliche Zitrusfrucht)

Die Yuzu gehört der Familie der Rautengewächse an und entstand wahrscheinlich vor Tausenden von Jahren aus einer Kreuzung zwischen der Ichang-Zitrone und der Mandarine in China. Sie spielt vor allem in fernöstlichen Ländern wie Japan und Korea eine Rolle und findet dort vor allem in der Parfumindustrie sowie neuerdings in der feinen Küche Verwendung. Denn dort wird ihr Aroma geschätzt, dass wesentlich komplexer ist, als das einer klassischen Zitrone. Yuzus schmecken saftig, sauer-aromatisch und leicht bitter. Man findet sie beispielsweise im Jinzu Gin oder im Kinross Gin Tropical & Exotic Fruits.

 

Zitronatzitrone

Siehe Buddhas Hand

 

 

 

 

 

 

Zitrone

Die Zitrone, auch als Limone bekannt, ist die Frucht, die aus dem Zitronenbaum hervorgeht und gehört der Gattung der Zitruspflanzen an. Sie ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Speisen, von süß bis würzig, geschmacklich aufzuwerten und enthält große Mengen an Vitamin C. Die Zitrone stammt ursprünglich aus Westasien, Vorderindien und China. Sie wurde erst im Lauf von vielen Jahrhunderten in allen Ländern mit wärmerem Klima heimisch. Sie schmecken typischerweise sehr sauer und man findet sie beispielsweise im Brokers Gin, Beefeater 24 Gin, im 5th Gin Earth und vielen mehr.

 

Zitronenpfeffer

Zitronenpfeffer ist eine Gewürzmischung, die aus geschroteten Pfefferkörnern und granulierter Zitronenschale besteht. Dabei werden Pfefferkörner und Zitronenschalen vermischt und anschließend gebacken und getrocknet. Es wird meist als Gewürzsalz verwendet, das Salz und Zusätze wie Knoblauch, Zucker und ähnliche Aromenträger enthält. Ursprünglich wurde es zum Würzen von Fischgerichten verwendet, da der zitrusfrische Geschmack perfekt mit dem milden Pfeffer harmoniert. Man findet den Zitronenpfeffer heute jedoch aufgrund seiner erfrischenden Würze auch im Steinhauser Dry See Gin.

 

 

Zitronenschale

Nicht nur das Fruchtfleisch der Zitrone kann man verwenden, sondern auch ihre Schale. So wird sie beispielsweise gerieben um vielen Backteigen eine erfrischend fruchtige Zitrus-Note zu verleihen. Die Zitronenschale gehört zu den absoluten Klassikern unter den Gin Botanicals und sorgt für den erfrischenden, sauer-bitteren Geschmack, der hervorragend mit einer Zitronenzeste im Glas harmoniert. Sie ist beispielsweise auch im Bombay Sapphire, Adler Berlin und The Duke enthalten.

  

Zitrusfrucht

Zitrusfrüchte gehören zu den besten Lieferanten von Vitamin C, das vor allem deshalb so wichtig ist, da es die Aufnahme von Eisen fördert. Außerdem sind Zitrusfrüchte bekannt dafür, dass sie ein süß-fruchtiges bis sauer-bitteres Aroma aufweisen, das wir in Säften, als Barzusätze und vieles mehr zu schätzen wissen. Zitrusfrüchte werden meist das ganze Jahr über importiert, da sie aufgrund der kalten Temperaturen in Deutschland keine idealen Bedingungen vorfinden. Zitrusfrüchte sind große Klassiker unter den Gin Botanicals und finden sich in einer Vielzahl an Gins wieder, so zum Beispiel im Tanqueray Ten, im 5th Gin Earth oder im Classic Gin von Ziegler.

 

Zitrusschale

Zitrusschalen sind aromatisch und können in geriebener Form oft Gebäcken einen fruchtig-frischen Geschmack verleihen. Auch als Zeste findet man sie oft als Garnitur in Drinks, um diesen einen erfrischenden, exotischen Touch zu verleihen. Zitrusschalen zählen zu den am meisten verwendeten Ingredienzen von Gins und kommen unter anderem im London Hill Gin, in Edinburgh Spiced Orange Gin oder dem Gin Classic der deutschen Ziegler Brennerei vor.